
Psychoanalyse und Analytische Psychotherapie
Die Psychoanalyse (bei deutschen Krankenkassen: Analytische Psychotherapie) ist die umfassendste Form der psychodynamischen Psychotherapie. Sie ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit unbewussten Konflikten, inneren Beziehungsmustern und Lebensthemen, die häufig über viele Jahre hinweg wirksam sind.
Menschen erleben oft, dass sich bestimmte Schwierigkeiten trotz bewusster Bemühungen immer wiederholen: Konflikte in Beziehungen, Gefühle von Leere, Ängste, Selbstzweifel oder ein anhaltendes Gefühl, sich selbst nicht wirklich zu verstehen. Die Psychoanalyse bietet einen Raum, solche Muster in ihrer Entstehung und Bedeutung zu erkunden.
Die Behandlung findet in der Regel drei Sitzungen pro Woche statt (ca. 300 Stunden verteilt über mehrere Jahre). Je nach individueller Fragestellung kann sie im Sitzen oder auf der Couch durchgeführt werden.
Psychoanalyse eignet sich besonders für Menschen,
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die sich selbst besser verstehen möchten,
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die unter langjährig bestehenden psychischen Beschwerden leiden,
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die wiederkehrende Beziehungskonflikte erleben,
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die ihre persönliche Entwicklung vertiefen möchten.
Das Ziel besteht nicht allein in der Beseitigung von Symptomen, sondern in einer nachhaltigen Veränderung des inneren Erlebens und der Beziehung zu sich selbst und anderen Menschen (Ich-Stärkung).